SEO für Bilder- wie du Fotos und Graphiken für Suchmaschinen optimierst

1. December 2025
Bild SEO ist bei der Erstellung deiner Website nicht zu vernachlässigen

Du hast deine Website ausgiebig für Suchmaschinen optimiert und häufige Fehler erfolgreich vermieden, soweit perfekt. Doch vielleicht hast du an eine Sache noch nicht gedacht, an SEO für Bilder. 

Wie die du Abbildungen in deiner Website, E-Shop oder Blog für Suchmaschinen, wie Google, so optimierst, dass diese in den Suchergebnissen gefunden werden und gleichzeitig deine Website-Performance steigert, verraten wir dir mit hilfreichen Tipps. 

Index

Warum SEO für Bilder? 

Die Abbildungen deiner Website, E-Shop oder Blog ebenfalls für Suchmaschinen zu optimieren bringt dir folgende Vorteile: 

  • Verbessert das Suchvolumen deiner Schlagwörter auf deiner Website 
  • Menschen finden dich über mehrere Wege (Bilder und allgemeine Suchergebnisse) 
  • Erhöht deinen Website-Traffic 
  • Verbessert die visuelle Suche durch Google Lens 
  • Macht Produktfotos in deinem E-Shop wettbewerbsfähiger 

Technisches SEO: Mit dem richtigen Bild Ladegeschwindigkeiten beschleunigen 

Öffnet sich die Website nicht in weniger als 3 Sekunden, verlassen 50% der Menschen diese. Eine Website, die innerhalb 1 Sekunde lädt, verformt perfekt. Bilder und Graphiken auf deiner Website beeinflussen deine Website Performance maßgeblich. Eine Rolle spielen hierbei: 

  • Bildgröße 
  • Auflösung 
  • Dateigröße und Dateityp 
  • Bildverteilung (wo die Bilder auf deinen Seiten positioniert sind) 

SEO für Bilder fängt noch vor dem Hochladen deiner Abbildungen in deine Website an. Wenn du für deine Webinhalte Abbildungen passend zum Thema gefunden hast, gehe folgende vier Schritte der Bildoptimierung– und Formatierung durch, bevor du diese in deine Website hoch lädst.

1. Das richtige Dateiformat nutzen 

DateitypWofür?TransparenzNützlichkeit
jpgFotosNeinGeringste Dateigröße, je mehr die Datei bearbeitet wird, desto mehr Bildinformationen gehen verloren.
pngIons, Logos, GraphikenJaImmer eine größere Datei, kein Qualitätsverlust bei Komprimierung. Beeinflusst die Ladezeit negativ.
gifAnimationenJaKleinere Datei
svgLogos, Icons, Diagramme, Piktogramme, IllustrationenJaSkalierbarkeit ohne Qualitätsverlust, Vektorgraphik. Sie kann ggf. zu einer größeren Datei werden.
WebPAnimation, alle Art von Bildern JaAls schnell ladende alternative für JPGs und PNGs.25%-34% kleiner als JPGs haben aber eine bessere Qualität, wenn komprimiert. Leider noch nicht von allen Browsern unterstützt. 

Bildformate und Anwendungen 

Achtung: Tiff-Dateien eigenen sich nicht für Websites, da diese sehr große Dateitypen sind, die selbst wenn sie komprimiert sind, nicht an Qualität verlieren. Sie eignen sich besser für Druckmedien. Wir empfehlen wir dir JPG und SVG-Formate für deine Website, da diese die Ladezeit der Seite geringer beeinflussen und WebP-Dateien, da diese die Ladezeiten noch mehr verringern. 

2. Bilder-SEO: Dateinamen Strategien 

Sowie dein Bild zum Text passen sollte, sollte der Dateiname das Bild mit 1-3 Worten beschreiben. Frage dich hierbei nach was die Menschen suchen könnten, damit deine Abbildung erscheint.  

Schlüsselwort

Nutze hierzu ein Schlüsselwort. Sei so genau und kurz wie möglich. Beispielsweise könnten die Foto-Dateinamen für Gymnastikschuhe eines Online-Sportgeschäfts folgende sein: schwarze-Ballettschuhe-EU38, rosa-Ballettschuhe-EU37 usw., um zwischen den verschiedenen Produktvarianten besser unterscheiden zu können. 

Umlaute und Sonderzeichen

Vermeide Umlaute und Sonderzeichen im Dateinamen. Diese werden nicht von Suchmaschinen gelesen. Das Einzige, was als Trennung zwischen den Worten identifiziert wird, sind Bindestriche bzw. das Minuszeichen.  

3. Bildgröße, Dateigröße und Auflösung anpassen 

Es werden folgende Einheiten unterschieden, die: 

  • Dateigröße von Bilddateien wird in Kilobyte oder Megabyte angegeben. Es ist der Speicherbedarf, den das Bild beansprucht. 
  • Bildgröße ist wie ein Ramen, es gibt die Abmessungen an, die dein Bild in Pixel (px) hat. 
  • Bildauflösung wird in Zoll (dpi) angegeben. 

Alle drei beeinflussen, wie schnell die Seite, auf der sich das Bild befindet, auf deinem Bildschirm angezeigt wird, lädt. Jeder zusätzliche Pixel verlängert die Ladezeit.

Ideale Bildgrößen für deine Website

Empfohlene Bildgrößen für das Heldenbild oder Hero Image auf dem Smartphone und Desktop

Tipps zur Bildgröße

Je größer das Bild, desto langsamer wird es sich auf deiner Website öffnen und deine Seite voll anzeigen. 

Nutze: 

  • Bildformate, die weniger Speicher benötigen, wie WEP-Formate oder JPG 
  • Responsive Bilder mit scret (bei Webnode automatisch).
  • Bildmaße die, die Vollbreite des Desktop Bildschirms nicht überschreiten, ideal 1200×800 px und weniger 
  • Eine maximale Auflösung von 96DPI; 76 DPI genügt für kleinere Abbildungen völlig. 

Bildkomprimierung 

Bevor du deine Abbildung in den Editor des Website Builders hochlädst, solltest du diese auf die empfohlenen Dateigrößen komprimieren. Folgende Software eignen sich hierzu: 

  1. Framebird
  2. Iloveimg
  3. Tinypng

Responsive Bilder

Mittels srcset -Strategie im Code der Website werden Abbildungen automatisch auf alle mobilen Geräte angepasst. Webnodes Website Builder nutzt diese Strategie, um Formate mit verschiedensten Länge-Breite-Verhältnissen responsiv zu machen. Du musst dir also darüber wie deine Bilder auf dem Smartphone aussehen nicht extra Gedanken machen. 

4. Bildinformationen & Exif Datei 

Dies sind alle Bildangaben und Eigenschaften, die sich in der Bilddatei befinden, wie der Aufnahmeort, Kameraeinstellungen, und weitere Notizen. Apropos, in denen legst du auch Nutzerrechte fest, indem du dort die Quelle angibst

Bildinformationen, exif Datei und GPS

Bildinformationen eines Beispiel Fotos. Die Exif Datei und GPS-Koordinaten des Aufnahmeorts befinden sich unter den einzelnen Tabs der Bildvorschau

Diese Bildinformationen lassen sich in Bildbearbeitungsprogrammen anpassen. Gratis-Software, um speziell Exif Daten zu ändern sind: 

In jedem Standard-Bildprogramm, wie Fotos kannst du manuell bereits eine Bildbeschreibung und Notizen hinzufügen. Google und andere Suchmaschinen verstehen Bilder besser, wenn Exif und GPS-Daten der Bilddatei ausgefüllt sind. Dies erhöht die Chancen in den Bildsuchergebnissen angezeigt zu werden. 

On-Page SEO: Bilder optimieren 

Die offline SEO für Bilder ist fertig, nun zu dem, was du beim Hinzufügen der Bilder in deine Website, E-Shop oder Blog tun solltest, damit diese in den Suchergebnissen gefunden werden. 

Bildpositionierung und Textumfeld 

Wo du auf der Website deine Abbildung positionierst, beeinflusst wie Suchmaschinen den Kontext des Bildes interpretieren. Logisch, es sollte zum nebenstehenden Text passen. Hier gilt ebenfalls: weniger ist mehr. Das sogenannte Hero Image ist das Hauptbild oder der Vorzeige-Charakter einer Seite. Deine Startseite lebt davon. 

Hero Image

Wie oben bei den Bildgrößen bereits erwähnt sollte das Hero Bild idealerweise mit 1200×800 Pixel den oberen Bereich der Startseite einnehmen. Versionen, in denen sich das Hauptbild rechts von einem einführenden Slogan-Text oder Alleinstellungsmerkmal befindet, werden gleichermaßen genutzt.

Damit Hero Images schneller geladen werden, als andere Bilder deiner Website haben Websitebaukästen im HTML-Code eine Ladepriorität mit “fetchpriority= high” versehen. 

Hero Image Beispiel

Beispiel eines Hero Image auf der Startseite eines Consulting Unternehmens für verschiedene Geräte (Webnode Website Vorlage) 

TippDas Auge wandert immer von oben links nach unten rechts. Probiere deine Abbildungen dort zu platzieren, wo das Auge hinwandert.

Galerie

Bilder einer Galerie leben davon mehr als 1000 Worte zu sagen. Achte darauf, dass alle Bilder die richtige Bilddatei und Größe haben und einen vielbeschreibenden Dateinamen. Die Bildbeschreibung ist in einer Galerie der Einzige der Text.  

Schlüsselwörter in der Bildbeschreibung machen deine Bilder relevanter für Suchmaschinen. Eine Slideshow ist ebenfalls eine Möglichkeit deine Bildinhalte noch interessanter zu machen. 

Egal, ob Hero-Image, Abschnittsbild oder Foto einer Portfolio Galerie, deine hochgeladenen Abbildungen brauchen eine Bildbeschreibung, um SEO fit zu sein. 

SEO-Bildbeschreibung  

Bildbeschreibungen die den/die Betrachter/-in interessante Zusatzinformation bietet und deinen persönlichen Stil zum Vorschein bringt, machen das Gezeigte besonders. Menschen erkennen dich so besser wieder. Letztendlich stärkt dies deine Marke.   

Alt Attribut: wie das Alt Tag die SEO beeinflusst

Das sogenannte Alt-Tag oder Alt Attribut ist eine Beschreibung im Code der Website, die Google und andere Suchmaschinen lieben, um deine Abbildungen zu klassifizieren. Es ist der Schlüsselsatz, der den Sinn deines Bildes am besten beschreibt.  

Bei vielen Website Buildern wird das Alt Attribut automatisch erstellt. So auch bei Webnode. Willst du das Alt Attribut bei Webnode anpassen, brauchst du nur die Bildbeschreibung zu verändern. Ähnlich wie beim Dateinamen gilt auch hier: Frage dich nach was die Menschen suchen, um deine Abbildung zu finden.

Suchen sie nach einer bestimmten Marke, oder wollen sie ein bestimmte Eigenschaften von einem Produkt mit anderen vergleichen? Optimiere die Bildbeschreibung entsprechend der Absicht, die hinter der Suche steckt. Verbinde den Alt-Tag mit Fragen wie zum Beispiel: Was hilft gegen Winterblues? -> xxxx gegen den Winterblues oder Wie bohre ich Kacheln? -> Mit xxxxx sicher bohren, Kacheln bleiben ganz

Bilder verlinken (Backlinks und interne Verlinkungen) 

Wie deine einzelnen Seiten und Textinhalt, so sollten auch Abbildungen deiner Website verlinkt sein. Dies hilft Suchmaschinen den Aufbau und Kontext deiner Website besser nachzuvollziehen.  

Interne Verlinkungen

So verlinkst du im Webnode Editor deine Bilder innerhalb deiner Website Seiten oder zu anderen externen Seiten, wie dein Social Media Profil oder Videos auf Youtube: 

Bildeinstellungen im Webnode Editor, um Bildverlinkungen zu setzen.

Bildeinstellungen im Webnode Editor

Externe Verlinkungen

Backlinks sind Links die direkt zu deinen Bildern führen. Sie werden speziell dann relevant, wenn du Produkte in deinem Online-Shop besser vernetzen willst.

So kannst du Links zu deinen Produktbildern auf Social Media posten, Affiliates fragen auf deine Abbildungen zu verweisen oder deine Kunden/Kundinnen bitten in ihrer Google Bewertung direkt einem Bildlink publizieren. 

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Bild URL-Sitemap für Bilder 

XML -Sitemap nutzt die URLs der Seiten deiner Websites. Eine Image-Sitemap beinhaltet die URL deiner Bilder. Website-Builder haben diese Informationen als <image:loc> Element gespeichert, welches dann, wenn du die Site Map in der Google Search Console einreichst, automatisch mit inbegriffen sind. 

Browser Caching und Cache-Zeiten

Wenn ein Browser eine Website speichert, dann wird diese beim nächsten Aufruf 50% schneller geladen. Was die Elemente einer Website betrifft, wie Abbildungen, so haben diese Cache-Zeiten. Diese reichen von 30 Tagen bis hin zu einem Jahr. Bilder, die sich ständig durch Updates einer Website ändern sind dynamisch und haben Cache-Zeiten von nur 24 Stunden. Sie werden nicht im Browser gespeichert. 

Klar, du kannst die Browser-Chronik deiner Website-Besucher/-innen nicht beeinflussen, kannst aber: 

  • mit PageSpeedInsights einsehen, welche Elemente deiner Website gecached werden, und mit 
  • Cloudfare deine Bilder cachen 
  • WordPress bietet ebenfalls Cache Plugins  

Zusammenfassend, nochmals die Do‘s und Don‘ts der SEO für Bilder

Bild Do's und Don'ts

Bild Do’s und Don’ts

Wie erscheine ich in der Google Bildersuche? 

Suchmaschinen finden deine Bilder, wenn du diese mit detaillierten Informationen veröffentlichst. Das sogenannte Image Object Schema-Markup gibt Details aus der Exif Datei schematisch wieder, so dass Google diese noch besser lesen und daraus inhaltliche Zusammenhänge ziehen kann.  

Es weiß somit nicht nur besser wer das Bild wann kreiert hat, sondern zum Beispiel auch, durch extra Notizen im Schema Markup, welchen Zweck dieses hat. Dies führt dazu, dass ein Bild in der Bildsuche und/oder in der Google Lens angezeigt wird.  

Zu diesen Inhalten gehören: 

  • Bildvorschau als Thumbnail 
  • Titel  
  • Bildbeschreibung  
  • Author/-in und Quellenangaben 
  • Links zu relevanten Inhalten 
  • Bildbewertungen 
  • Bildlizenz-Informationen und Copyrights 

Du merkst, dass die Informationen der Exif Datei für Suchmaschinen unglaublich wichtig sind, um deine Bilder zu erkennen.

Bildeigenschaften die Google deine Bilder finden lassen 

Mit den oben genannten Maßnahmen hast du bereits deine SEO für Bilder so angepasst, dass diese den Richtlinien von Google entspricht.  Folgendes solltest du nach dem Veröffentlichen deiner Website dennoch nicht vergessen: 

  1. Deine Website in der Google Search Console anmelden. 
  2. Sicherstellen, dass all deine Webinhalte auf Google gefunden werden
  3. Lade deine Bilder ebenfalls auf Plattformen hoch, die von Menschen genutzt werden, wie Pinterest, Google Maps oder Reddit zum Beispiel. 
  4. Speichere deine Website-Abbildungen zusätzlich in einem separaten Google Account und mache diese für die Öffentlichkeit sichtbar. 

Suchergebnisse-SERP und KI-Suche 

Suchmaschinen zeigen KI-gestützte Suchergebnisse auf der Suchergebnisseite (SERP) ganz oben, noch vor der bezahlten Werbung. Browser basierte KI-Suche mit Gemini (Google) und Copilot (Bing) wird zusätzlich von zahlungspflichtigen KI-Suchmaschinen wie Perpelxity, iAsk oder Consensus ergänzt. Gegoogelt wird nicht mehr so wie früher.  

Die KI-Suche fordert die klassische Suchmaschinenoptimierung heraus. Sie zieht Informationen von Plattformen, wie Reddit oder Quora, hinzu auf denen Menschen sich austauschen. Weitere Quellenangaben zu KI-gesteuerten Ergebnissen sind renommierte Online-Zeitschriften.

Es gibt zur Generative Engine Optimization (GEO) kein Allround Rezept. Denn die Suchanfragen sind höchst individuell und KI macht die Suche zu einer beratenden Unterhaltung und dieses Gespräch ist einzigartig.  

Um Bildinhalte und umgebene Textinhalte deiner Website für GEO zu verbessern, hilft es dynamisch zu reagieren und das zu kombinieren was auf Plattformen gefragt, beantwortet und besprochen wird, und verschiedenste komplexere Frageszenarien präzise durch deine Inhalte zu beantworten. Je detaillierter und angepasster, desto besser. Idealerweise sollte all das regelmäßig entsprechend Trends aktualisiert werden.  

Wenn du mit der hier beschriebenen klassischen SEO für Bilder beginnst, und deine Website insgesamt für Suchmaschinen optimierst und diese Inhalte regelmäßig anpasst ist dies ein solider Anfang, um deine Online-Präsenz erfolgreich aufzubauen. 

Nutze Webnodes Website Builder, um die SEO deiner Site einfach anzupassen